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Stand: 04. Juli 2026
Liebe Neugeschreier und Freunde unserer Heimat!
Dies ist ein aktuelles Bild unserer Kirche mit dem Bärenstein im Hintergrund, aufgenommen am 10.06.2026.
In der Hitzeperiode der vergangenen Woche habe ich es nicht geschafft, mit dem Bericht über unser diesjähriges Heimattreffen zu beginnen. Auch hatte ich bislang zu wenige Bilder, um die einzelnen Programmpunkte auch bildlich darstellen zu können. Dank Peter Bartl habe ich seit gestern Abend nun ausreichend Fotos erhalten, so dass ich jetzt mit der Gestaltung einer Fotogalerie beginnen möchte.
Als erstes folgt ein unscheinbares Wegkreuz neben einem Haus in Neugeschrei. Wissen Sie, wo es steht? Bemerkenswert finde ich vor allem die Tafel im Sockel-Bereich. Obwohl deutsche Schrift hat sie nicht nur 40 Jahre Sozialismus überstanden, sondern zeigt darüber hinaus, dass es früher in Neugeschrei einen Verein gegeben hat, der sich "Neigeschraer Gmah" nannte. Um unsere Kirche vor dem Verfall zu retten, wurde nach der politischen Wende, also Anfang der 90-ger Jahre, dieser Verein zwecks Spendenakquise wiederbelebt. So konnte unsere Kirche in den 90-er Jahren saniert werden.



Das Wegkreuz steht in der Bergstraße kurz vor dem Brunnenhäuschen, das es schon in der Zeit meiner Kindheit gab und immer noch gibt.
Mit heimatlichen Grüßen
Erich Dick

Nachtrag am 03.07.2026 zu meinem obigen Text :
Wie leicht man doch eine falsche Behauptung in die Welt setzt! Ich hatte am 30.06. zu der Tafel am Wegkreuz geschrieben: "Obwohl deutsche Schrift hat sie nicht nur 40 Jahre Sozialismus überstanden, sondern ..." ohne dabei in Erwägung zu ziehen, dass die Tafel eventuell nicht die ganze Zeit an dem Wegkreuz angebracht war! Darauf hat mich netterweise Frau Brigita Opitz aus Bensheim aufmerksam gemacht, und sie hat Fotos beigefügt, die dies belegen.
Das erste nachfolgende Foto zeigt das Wegkreuz, das in der Neugeschreier Chronik von Herrn Rudolf Kampf übrigens als "Konzelistkreuz" bezeichnet wird, im Jahr 2015, bei dem die Tafel mehrere Jahre fehlte.
Die Fotos 2+3 zeigen das Kreuz bzw. die Tafel im abgenutzen Zustand.
Im Jahr 2024 wiederum fehlt die Tafel (Bild 4).
Im Jahr 2025 schließlich (Bild 5+6) erscheint die Tafel renoviert.
Vielen, vielen Dank, Frau Opitz, für diese wertvolle Ergänzung!